Wie funktioniert eine Biogasanlage?

Biogas entsteht in Biogasanlagen durch den biologischen Abbau von Biomasse. Verwendet werden vor allem landwirtschaftliche Substrate wie Gülle und Stallmist oder Energiepflanzen (Mais, Roggen, Zuckerrüben, etc.), aber auch organische Reststoffe, z.B. Rasenschnitt, Speisereste und Nebenprodukte der Lebensmittelherstellung.
In luftdicht abgeschlossenen Gärbehältern – den sogenannten Fermentern – wird mit Hilfe von Bakterien ein Vergärungsprozess angeregt und Biogas erzeugt.

Das Biogas wird aus dem Fermenter abgesaugt und über einen Speicher zu einem Blockheizkraftwerk (BHKW) geleitet; die im BHKW wirkende Kraft-Wärme-Kopplung sorgt dabei für eine Strom- und Wärmeerzeugung.

Die elektrische Energie kann ins öffentliche Elektrizitätsnetz eingespeist, die Wärme auf dem Betrieb oder in der näheren Umgebung eingesetzt werden.

Die vergorenen Pflanzenreste können als hochwertiger Dünger in der Landwirtschaft wieder verwertet werden.

 

Einen kurzen Überblick erhalten Sie bei "Biogas für Einsteiger" (YouTube, 2,29Min.)

Sehr schön erklärt für Groß und Klein wird Ihnen alles Wissenswerte über Biogas in dieser Präsentation des Fachverbandes für Biogas und falls Sie sich etwas mehr Zeit nehmen möchten, in dieser Folge der allseits bekannten ZDF-Sendung Löwenzahn.

 

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